Braunkohle hat einen geringeren Energiegehalt als Steinkohle und lohnt den Transport kaum. Sie wird deshalb fast ausschließlich in unmittelbarer Nähe des Tagebaus verstromt.
11 Länder
| Rang | Land | Einnahmen aus Bergbau (% des BIP) | Erz- und Metallexporte (% der Warenexp.) |
|---|---|---|---|
| 1 | Tadschikistan | 7,09 | 53 |
| 2 | Kosovo | 0,55 | — |
| 3 | Spanien | 0,10 | 3,43 |
| 4 | Griechenland | 0,05 | 8,41 |
| 5 | Slowakei | 0,01 | 1,75 |
| 6 | Österreich | 0,00 | 3,27 |
| 7 | Deutschland | 0,00 | 2,72 |
| 8 | Moldau | 0,00 | 2,31 |
| 9 | Nepal | 0,00 | 1,44 |
| 10 | Slowenien | 0,00 | 3,03 |
| 11 | Thailand | 0,00 | 2,79 |
Länderauswahl: CIA World Factbook (Vorkommen von Braunkohle). Kennzahlen: World Bank, Stand der aktuellsten Werte: 2024.
Wie die Zahlen zu lesen sind
Die Länderauswahl stammt aus dem CIA World Factbook: aufgeführt ist, wer Braunkohle als natürliche Ressource führt. Das sagt nichts über Fördermengen — ein Vorkommen kann erschlossen sein oder unangetastet liegen. Vergleichbar machen die beiden Kennzahlen daneben, was der Bergbau wirtschaftlich bedeutet: die Einnahmen aus dem Abbau mineralischer Rohstoffe im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung und den Anteil von Erzen und Metallen an den Warenexporten. Beide beziehen sich auf den gesamten Bergbau eines Landes, nicht auf Braunkohle allein.