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Nobelpreisträger für Wirtschaft |
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| Jahr | Name (Land), Mini-Biographie, Links und Quelle Wikipedia, Stand: Januar 2006 | Grund der Verleihung |
| 1969 |
Ragnar Anton Kittil Frisch (* 3.3.1895 in Oslo; † 31.
1.1973) norwegischer Ökonom und Jan Tinbergen (* 12.4.1903 in Den Haag, Niederlande; † 9.6.1994, Niederlande) niederländischer Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler |
„Für Entwicklung und Anwendung dynamischer Modelle zur Analyse von Wirtschaftsprozessen“ |
| 1970 | Paul A. Samuelson (* 15.5.1915 in Gary, Indiana) US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler | „Für wissenschaftliche Arbeiten, durch welche er eine statische und dynamische wirtschaftliche Theorie entwickelte und aktiv zur Hebung des Niveaus der Analyse in der Wirtschaftswissenschaft beitrug“ |
| 1971 | Simon Smith Kuznets (* 30.4.1901 in Charkow, Ukraine; † 8.7.1985 in Cambridge) (USA) | „Für seine erfahrungsmäßig gefundenen Erklärungen von wirtschaftlichem Wachstum, welche zu neuen und vertieften Einsichten in die wirtschaftlichen und sozialen Strukturen und Entwicklungsprozesse führten“ |
| 1972 |
John Richard Hicks (* 8.4.1904 in Leamington Spa,
England; † 20.5.1989) (Großbritannien) und Kenneth Arrow (* 23.8.1921 in New York City) (USA) |
„Für ihre bahnbrechenden Arbeiten zur allgemeinen Theorie des ökonomischen Gleichgewichts und zur Wohlfahrtstheorie“ |
| 1973 | Wassily Leontief (ursprünglich russisch Василий Васильевич Леонтьев bzw. Wassili Wassiljewitsch Leontjew; * 23. Juli/5. 8.1906 in St. Petersburg; † 5.2.1999 in New York) russisch-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler (USA) | Ausarbeitung der Input-Output-Methode sowie für ihre Anwendung bei wichtigen wirtschaftlichen Problemen“ |
| 1974 |
Gunnar Myrdal (* 6.12.1898 in Gustafs; † 17.5.1987
in Stockholm) schwedischer Ökonom und Friedrich Hayek (* 8.5.1899 in Wien; † 23.3.1992 in Freiburg im Breisgau) österreichischer Ökonom (Großbritannien) |
„Für ihre bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Geld- und Konjunkturtheorie und ihre tiefgründigen Analysen der wechselseitigen Abhängigkeit von wirtschaftlichen, sozialen und institutionellen Verhältnissen“ |
| 1975 |
Leonid Witaljewitsch Kantorowitsch (russisch Леонид
Витальевич Канторович; * 6. Januar/19.1.1912 in St.
Petersburg; † 7.4.1986 in Moskau) (Sowjetunion) und Tjalling Koopmans (* 28.8.1910; † 26.2.1985) US-amerikanischer Ökonom niederländischer Abstammung (USA) |
„Für ihren Beitrag zur Theorie der optimalen Ressourcen-Verwendung“ |
| 1976 | Milton Friedman (* 31.7.1912 in Brooklyn, New York) war Professor an der Universität von Chicago (USA) | „Für seinen Beitrag zur Verbrauchsanalyse, zur Geldgeschichte und -theorie sowie seine Klarlegung der Komplexität der Stabilisierungspolitik“ |
| 1977 |
Bertil Ohlin (* 23.4.1899 in Klippan; † 3.8.1979
in Vålådalen, Jämtland) schwedischer Ökonom und Politiker und James Edward Meade (* 23.6.1907 in Swanage; † 22. 12.1995 in Cambridge) britischer Ökonom |
„Für ihre bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Theorie des internationalen Handels und der internationalen Kapitalbewegung“ |
| 1978 | Herbert Simon (* 15.6.1916 in Milwaukee/Wisconsin, USA; † 9.2.2001 Pittsburgh, Pennsylvania)Sozialwissenschaftler (USA) | „Für seine bahnbrechende Erforschung der Entscheidungsprozesse in Wirtschaftsorganisationen“ |
| 1979 |
Theodore William Schultz (* 30.4.1902 bei Arlington,
South Dakota; †; 26.2.1998 in Evanston, Illinois) (USA) und William Arthur Lewis (* 23.1.1915 in Castries, St. Lucia; † 15.6.1991 in Saint Michael, Barbados) britischer Ökonom |
„Für ihre bahnbrechenden Arbeiten in der Erforschung der wirtschaftlichen Entwicklung, unter besonderer Berücksichtigung der Probleme der Entwicklungsländer“ |
| 1980 | Lawrence Klein (* 14.9.1920) US-amerikanischer Wirtschaftswissenschafter | Konstruktion ökonomischer Konjunkturmodelle und deren Verwendung bei Analysen der Wirtschaftspolitik“ |
| 1981 | James Tobin (* 5.3.1918 in Champaign, Illinois, USA; † 11.3.2002) US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler | „Für seine Analyse der Finanzmärkte und deren Auswirkungen auf Ausgabenbeschlüsse und damit auf Beschäftigung, Produktion und Preisentwicklung“ |
| 1982 | George Stigler (* 17.1.1911 in Renton, Seattle; † 1. 12.1991) US-amerikanischer Ökonom | „Für seine bahnbrechenden Studien der Funktionsweise und der Strukturen von Märkten sowie der Ursachen und Wirkungen von Regelungen der öffentlichen Hand“ |
| 1983 | Gerard Debreu (* 4.7.1921 in Calais, Frankreich; † 31. 12.2004) französischer Wirtschaftswissenschaftler (USA) | Einführung neuer analytischer Methoden in die volkswirtschaftliche Theorie und für eine rigorose Neuformulierung der Theorie des allgemeinen Gleichgewichts der Märkte“ |
| 1984 | Richard Stone (* 30.10.1913 in London; † 6.12. 1991 in Cambridge) britischer Ökonom | „Für seine bahnbrechenden Leistungen bei der Entwicklung von volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungssystemen, wodurch er die Grundlage empirischer Wirtschaftsanalyse radikal verbessert hat“ |
| 1985 | Franco Modigliani (* 18.6.1918 in Rom, † 25.9. 2003 in Cambridge/Massachusetts) italienischer Wirtschaftswissenschaftler | „Für seine bahnbrechende Analyse über das Sparverhalten der Finanzmärkte“ |
| 1986 | James M. Buchanan (* 3.10.1919 in Murfreesboro/Tennessee) (USA) | Entwicklung der kontrakttheoretischen und konstitutionellen Grundlagen der ökonomischen und politischen Beschlußfassung“ |
| 1987 | Robert Merton Solow (* 23.8.1924 in Brooklyn, New York) US-amerikanischer Ökonom | „Für seine Arbeiten über wirtschaftliche Wachstumstheorien“ |
| 1988 | Maurice Allais(* 31.5.1911 in Paris) französischer Ingenieur und Wirtschaftswissenschaftler | „Für seine bahnbrechenden Beiträge zur Theorie der Märkte und der effizienten Nutzung von Ressourcen“ |
| 1989 | Trygve Magnus Haavelmo (* 13.12.1911 in Skedsmo; † 28.7.1999 in Oslo) norwegischer Ökonom | „Für seine Formulierung der wahrscheinlichkeitstheoretischen Grundlagen der Ökonometrie“ |
| 1990 |
Harry M. Markowitz (* 24.8.1927 in Chicago, Illinois)
US-amerikanischer Ökonom und Merton Miller (* 16.5.1923 in Boston, Massachusetts; † 3. 6.2000 in Chicago) US-amerikanischer Ökonom und William F. Sharpe (* 16.6.1934 in Cambridge, Massachusetts, USA) US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler |
„Für seine Entwicklung der Theorie der Portfolio-Auswahl“ „Für seine grundlegenden wissenschaftlichen Beiträge zur Theorie der Unternehmensfinanzen“ „Für seine grundlegenden Beiträge zur wissenschaftlichen Theorie der Preisbildung für Finanzfragen“ |
| 1991 | Ronald Coase (* 29.12.1910 in Willesden bei London) britischer Wirtschaftswissenschaftler | „Für seine Entdeckung und Klärung der Bedeutung der sogenannten Transaktionskosten und der Verfügungsrechte für die institutionelle Struktur und das Funktionieren der Wirtschaft“ |
| 1992 | Gary Becker (* 2.12.1930 in Pottsville, Pennsylvania) US-amerikanischer Ökonom | „Für seine Ausdehnung der mikroökonomischen Theorie auf einen weiten Bereich menschlichen Verhaltens und menschlicher Zusammenarbeit“ |
| 1993 |
Robert Fogel (* 1.7.1926 in New York) US-amerikanischer
Ökonom und Professor an der Universität von Chicago und Douglass North (* 5.11.1920) Ökonom und Wirtschaftshistoriker (USA) |
„Für ihre Erneuerung der wirtschaftsgeschichtlichen Forschung durch Anwendung ökonomischer Theorie und quantitativer Methoden, um wirtschaftlichen und institutionellen Wandel zu erklären“ |
| 1994 |
Reinhard Selten (* 5.10.1930 in Breslau) deutscher
Nobelpreisträger, Volkswirt, Mathematiker und Esperantist und John Forbes Nash Jr. (* 13.6.1928 in Bluefield, West Virginia) US-amerikanischer Mathematiker und John C. Harsanyi (eigentlich János Harsányi; * 29.5.1920 in Budapest; † 9.8.2000 in Berkeley/Kalifornien) ungarisch-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler (USA) |
„Für ihre grundlegende Analyse des Gleichgewichts in nicht-kooperativer Spieltheorie“ |
| 1995 | Robert E. Lucas (* 15.9.1937 in Yakima, Washington) US-amerikanischer Ökonom | „Für seine Formulierung der Theorie rationaler Erwartungen über das Verhalten der verschiedenen Teilnehmer am wirtschaftlichen Geschehen“ |
| 1996 |
James Mirrlees (* 5.7.1936 in Minnagaff, Schottland)
britischer Ökonom und William Vickrey (* 21.6.1914 in Victoria, British Columbia; † 11.10.1996 in New York) US-amerikanischer Ökonom kanadischer Herkunft (USA) |
„Für ihre grundlegenden Beiträge zur ökonomischen Theorie von Anreizen bei unterschiedlichen Graden von Information der Marktteilnehmer“ |
| 1997 |
Robert C. Merton (* 31.7.1944 in New York) (USA) und Myron Scholes (* 1.7.1941 in Timmins, Ontario) kanadischer Wirtschaftswissenschaftler (USA) |
„Für ihre Ausarbeitung einer mathematischen Formel zur Bestimmung von Optionswerten an der Börse“ |
| 1998 | Amartya Sen (bengali: অমর্ত্য সেন, Amartya Sen; * 3. 11.1933 in Shantiniketan, Indien) ist Professor der Wirtschaftswissenschaften an der Harvard University in Cambridge (Massachusetts) (Indien) | „Für seine grundlegenden theoretischen Beiträge zur Wohlfahrtsökonomie, u. a. in Entwicklungsländern“ |
| 1999 | Robert Mundell (* 24.10.1932) kanadischer Volkswirt | „Für seine Analyse der Geld- und Fiskalpolitik in verschiedenen Wechselkurssystemen und für seine Analyse optimaler Währungsgebiete“ |
| 2000 |
James Heckman (* 19.4.1944 in Chicago) US-amerikanischer
Ökonom und Daniel McFadden (* 29.7.1937 in Raleigh, North Carolina) (USA) |
Entwicklung von Theorien und Methoden zur Analyse
selektiver Stichproben“ Entwicklung von Theorien und Methoden zur Analyse diskreter Wahlentscheidungen“ |
| 2001 |
George A. Akerlof (* 17.6.1940 in New Haven,
Connecticut) ist Koshland-Professor für
Wirtschaftswissenschaften an der University of California,
Berkeley (USA) und Michael Spence (* 7.11.1943 in Montclair, New Jersey, USA) US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Joseph E. Stiglitz (* 9.2.1943 in Gary, Indiana) US-amerikanischer Ökonom |
„Für ihre Analyse von Märkten mit asymmetrischer Information“ |
| 2002 |
Daniel Kahneman (* 5.3.1934 in Tel-Aviv)
israelisch-amerikanischer Psychologe (Israel/USA) und Vernon L. Smith (* 1.1.1927 in Wichita, Kansas, USA) |
„Für das Einführen von Einsichten der psychologischen
Forschung in die Wirtschaftswissenschaft, besonders bezüglich
Beurteilungen und Entscheidungen bei Unsicherheit“ „Für den Einsatz von Laborexperimenten als Werkzeug in der empirischen ökonomischen Analyse, insbesondere in Studien unterschiedlicher Marktmechanismen“ |
| 2003 |
Robert F. Engle (* 10.11.1942 in Syracuse/New York) US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Clive W. J. Granger (* 4.9.1934 in Swansea, Wales) britischer Wirtschaftswissenschaftler |
„Für Methoden zur Analyse ökonomischer Zeitreihen mit
zeitlich variabler Volatilität (ARCH)“ „Für Methoden zur Analyse ökonomischer Zeitreihen mit gemeinsam veränderlichen Trends (Kointegration)“ |
| 2004 |
Finn E. Kydland (*12.1943 in Ålgård bei Stavanger) norwegischer Ökonom und Edward C. Prescott (* 26.12.1940 in Glenn Falls, New York, USA) US-amerikanischer Ökonom |
„Für ihre Beiträge zur dynamischen Makroökonomik: Die Zeitkonsistenz von Wirtschaftspolitik und die treibende Kraft von Konjunkturzyklen“ |
| 2005 |
Robert Aumann (* 8.6.1930 in Frankfurt am Main) Mathematiker deutscher Abstammung (Israel/USA) und Thomas Schelling (* 14.4.1921 in Oakland, Kalifornien) US-amerikanischer Ökonom und Professor für auswärtige Politik, nationale Sicherheit, nukleare Strategie und Rüstungskontrolle an der Schule für Öffentliche Politik der University of Maryland, College Park |
„Für ihre grundlegenden Beiträge zur Spieltheorie und zum besseren Verständnis von Konflikt und Kooperation“ |
| 2006 | ||
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| letzte Bearbeitung: 8.4.2007 |
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