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Land Bevölkerungs-
entwicklung von 2002 bis 2014
Einkommens-
entwicklung pro Kopf von 2002 bis 2014
jährliche
Inflation 2002 bis 2014 ca.
Einkommen
pro Kopf minus
akkum-mulierte
Inflation 2002 bis 2014
Staats-
verschul-
dung
in % vom BIP
2013
Nega-
tives
Note
  1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.
Ägypten + 28 % + 117 % 8 % minus 81 % A 6
politisch derzeit instabil
Äquatorialguinea + 66 % + 1 059 % 6 % + 969 % 10 % DK 1,5
Äthiopien + 46 % + 310 % 12 % + 130 % 23 % D 1,5
Algerien + 32 % + 165 % 5 % + 90 % 8 % DM 2
Angola + 68 % + 1 596 % 20 % + 1 296 % 29 % DK 1
Benin + 64 % + 97 % 4 % + 37 % 28 %   1
Botswana + 26 % + 138 % 8 % + 18 % 14 % S 1,5
Burkina Faso + 50 % + 179 % 2 % + 149 % 27 % D 1
Burundi + 47 % + 100 % 13 % minus 29 % DKM 3,5
Dschibuti + 33 % + 77 % g 4 % + 17 % 53 % D 3,5
Elfenbeinküste + 28 % + 82 % 2 % + 52 % 62 % DK 5
Eritrea + 54 % + 125 % 16 % minus 124 % DKM 6
Gabun + 35 % + 205 % 2 % + 175 % 19 % D 1
Gambia + 43 % + 55 % 5 % minus 68 % D 5,5
Ghana + 35 % + 288 % 14 % + 78 % 41 % S 2,5
Guinea + 58 % - 6 % 12 % minus 79 % DK 6
Guinea-Bissau + 40 % + 244 % 2 % + 214 % 41 % DKM 2,5
Kamerun + 48 % + 95 % 3 % + 50 % 20 % DK 2
Kap Verde + 15 % + 186 % 2 % + 156 % 90 %   6
Kenia + 47 % + 133 % 10 % minus 45 % AK 4
Komoren + 32 % + 140 % 3 % + 95 % 37 % DK 2
Kongo Brazzaville + 52 % + 363 % 4 % + 303 % 22 % DK 1
Kongo Kinshasa + 32 % + 175 % 15 % ? minus 35 % DK 3
Lesotho - 3 % + 151 % 7 % + 46 % 5 %   1
Liberia + 38 % + 164 % 10 % + 14 % 33 % S 1,5
Libyen + 14 % + 200 % ? 3 % + 155 % 0 % K 1
Madagaskar + 48 % + 72 % 15 % minus 57 % DM 5
Malawi + 47 % + 78 % 15 % minus 44 %   3
Mali + 40 % + 175 % 4 % + 115 % 28 %   1
Marokko + 15 % + 147 % 2 % + 117 % 59 % M 4
Mauretanien + 46 % + 185 % 5 % + 110 % 80 % M 6
Mauritius + 10 % + 142 % 4 % + 82 % 51 % S 3,5
Mosambik + 46 % + 132 % 10 % minus 46 %   3
Namibia + 33 % + 200 % 7 % + 95 % 35 % A 1,5
Niger + 63 % + 95 % 2 % + 65 % 24 %   1
Nigeria + 36 % + 450 % 14 % + 240 % 15 % DK 1
Ruanda + 38 % + 124 % 9 % minus 24 % D 2,5
Sambia + 42 % + 309 % 12 % + 129 % 28 %   1
Sao Tomé + 30 % + 389 % 10 % ? + 239 % 77 %   6
Senegal + 48 % + 108 % 1 % + 93 % 48 %   3
Seychellen + 10 % + 79 % 10 % ? minus 80 % S 6
Sierra Leone + 21 % + 346 % 10 % + 196 % 34 %   1
Simbabwe + 15 % + 28 %  Hyperinflation minus 59 % DK 6
Ein Staat, der seine Bürger durch Hyperinflation enteignet, kann kein guter Staat sein!
Somalia + 9 % ??? ??? ??? ??? K 6
Somalia kann wohl nicht mehr als Staat angesehen werden, sondern nur noch als eine Fläche mit darauf lebenden Menschen
Sudan + 28 % + 339 % 12 % + 159 % 116 % DKM 6
Südafrika + 22 % + 140 % 6 % + 50 % 43 % A 2,5
Swasiland + 21 % + 112 % 7 % + 7 % 29 % D 1,5
Tansania + 45 % + 119 % 10 % minus 49 %   4
Togo + 45 % + 61 % 2 % + 31 % 45 % DK 1,5
Tschad + 66 % + 252 % 8 % + 132 % 24 % DK 1,5
Tunesien + 14 % + 99 % 5 % + 24 % 51 %   3
Uganda + 69 % + 38 % 10 % minus 39 % K 3,5
Zentralfrika + 28 % + 69 % 3 % + 24 % 32 % DK 2

Erläuterungen und Überlegungen zur Benotung

1. Staatsverschuldung: Je höher die Staatsverschuldung (nach Wikipedia) desto mehr ist das Staatswesen auf Luft gebaut und es droht ein totaler Zusammenbruch (nicht bei der Staatverschuldung enthalten sind sogenannte Schattenhaushalte (Oderflut u. a.) sowie fehlende Rückstellungen z. B. für Beamtenpensionen. Diese mitgerechnet kann die tatsächliche Staatsverschuldung leicht das Doppelte des Angebenen betragen).
Ein Staat der pleite bzw. bald pleite ist, kann kein guter Staat sein.
Staaten mit einer Staatsverschuldung von über 80 % des BIP erhalten die Note 6,
Staaten mit einer Staatsverschuldung von über 70 % des BIP erhalten bestenfalls die Note 5,
Staaten mit einer Staatsverschuldung von über 60 % des BIP erhalten bestenfalls die Note 4,
Staaten mit einer Staatsverschuldung von über 50 % des BIP erhalten bestenfalls die Note 3,
Staaten mit einer Staatsverschuldung von über 40 % des BIP erhalten bestenfalls die Note 2.
Übrigens 60 % Staatsverschuldung des BIP ist das Maastricht-Kriterium.
2. Einkommensentwicklung:
Wenn die Einkommen (die Daten beziehen sich auf das Bruttsozialprodukt, was ja dem Einkommen des Staates eintspricht) der Bewohner eines Staates real steigen ist das natürlich positiv, wenn diese jedoch im Verlauf der Jahre unter Berücksichtigung der Inflation fallen, macht der Staat etwas falsch.
3. Bevölkerungsentwicklung:
Je höher das Bevölkerungswachstum desto geringer ist die Chance, dass der einzelne Staatsbürger an einem möglichen Wohlstandsanstieg partizipieren kann. Staaten mit einem Bevölkerungsanstieg über 25 % in 12 Jahren sollten dringend bevölkerungpolitische Maßnahmen ergreifen.
4. Atomenergienutzung:
Staaten, die Atomenergie nutzen, setzen ihr Land wissentlich unvorstellbaren Gefahren aus (noch dazu wo die Belastungen über 100.000e von Jahren andauern werden, natürlich auch bei solchen Staaten, die mittlerweile einen Ausstieg aus der Kernernergie beschlossen oder erfüllt haben, der Müll von früher ist ja leider noch da!). Auch Fracking (in der heutigen Art unter Verwendung von Gift und erwarteter Verseuchung des Grundwassers) ist wohl eine Ausgeburt des Teufels und Tiefseebohrungen scheinen (siehe Deep-Water-Horizon) kaum beherrschbar! A in Spalte 6 bzw. F bzw. T.
5. hohe Militärausgaben:
Staaten, die das Geld der Steuerzahler statt in Bildung, Gesundheitswesen, Soziales und Infrastruktur zu stecken, lieber übermäßig das Militär fördern, können keine guten Staaten sein. Staaten mit mehr als 4 % Militärausgaben vom BIP (nach Worldfactbook) werden negativer bewertet. M in Spalte 6.
6. Korruption
Staaten, in denen die Korruption hoch ist, können keine vernünftige Staaten sein. Die 50 Staaten mit der höchsten Korruption (nach transparency) erhalten eine negativere Beurteilung. K in Spalte 6.
7. Menschenrechtsverletzungen
Staaten, mit vielen Menschenrechtsverletzungen (nach amnesty international) werden heruntergestuft. V in Spalte 6.
8. Demokratie, Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit
Die Güte eines Staates hängt natürlich auch von Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie ab. Andererseits zeigt unser eigenes Land, dass das Vorhandensein dieser positiven Dinge, im Land nichts Positives bewirken muss. Wenn millionenfach gegen Grundrechte verstoßen wird (NSA-Abhörungen u. a.) und niemand dies eindämmt, ist unser Rechtsstaat wohl eher eine Lachnummer. Mängel an Demokratie u. a. D in Spalte 6 für autoritäre Systeme (51 Stück), Wert des Demokratieindex bis höchstens 3,93 (nach Wikipedia) für 2012.
9. Steueroase, Schattenfinanzwesen
Staaten, die das Schattenfinanzwesen bzw. die Steuerverkürzung fördern, stehlen anderen Staaten berechtigte Einnahmen bzw. gefährden das Weltfinanzsystem (nach Wikipedia). S in Spalte 6.
Notenzusammensetzung: Vergeben werden wie in der Schule die Noten 1 bis 6.
1. Bewertung des Staates nach Staatsverschuldung (Hauptteil der Note!)
die folgenden Punkte werden nur bei einer Staatsverschuldung von unter 80 % berücksichtigt:
2. je + 100 % in Spalte 4 1/2 Note besser, maximal jedoch 1 1/2 Noten, bei minus eine ganze Note schlechter.
3. je negativer Buchstabe in Spalte 6 1/2 Note schlechter
4. Gesamtgewichtung, u. U. Veränderungen nach oben bzw. unten
5. schlechter als 6 geht natürlich nicht

Länder mit bedeutenden Rohstoffvorkommen sind von Natur aus gesegnet und fallen bei obigen Zahlen stets gut aus, diese wären, wenn sie sonst nichts falsch machten, mit die besten Staaten der Welt.

Interessant ist der Staat Bhutan, der kürzlich das Glück als Verfassungsziel aufgenommen hat.

Zu den folgenden Punkten fehlen uns derzeit verwertbare Angaben, daher können sie in die obere Benotung nicht einfließen:

Für Staaten, die vorwiegend am Meer liegen, wie die Malediven, muss man natürlich fragen: Was tut der Staat zur Vorsorge, wenn der Meeresspiegel wegen der Klimaerwärmung ansteigt und das Land untergeht? Das Perfide daran ist ja, dass die betroffenen Länder keine Schuld trifft, sondern die Industrieländer und andere Umweltverschmutzer den Untergang dieses Staates befördern werden.

Ein Staat, der seine gesamten natürlichen Ressourcen innerhalb kürzester Zeit plündert und dann in der Zukunft nichts mehr hat, handelt unverantwortlich. Ein bekanntes Beispiel sind die Osterinseln, die die vorhandenen Bäume solange gefällt haben bis keine mehr da waren. Und dann ging die Kultur unter!

Wichtig ist natürlich auch die Verteilung des Wohlstandes auf die Bevölkerung. In vielen Überseestaaten gibt es riesige Unterschiede zwischen der Oberschicht und dem untersten Teil der Bevölkerung. Aber seien wir nicht überheblich: auch in Deutschland wächst der Abstand der Klassen (und dies scheint die Politik sogar stark zu befördern).

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letzte Bearbeitung: 1.12.2013

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